DIY-Hafermilch

Zum Frühstück esse ich Müsli. Schon ziemlich lange eigentlich. Weniger lange als das ernähre ich mich vegan. Der aus der Kombination resultierende massive wöchentliche Milchverbrauch hat sich dann doch irgendwann im Geldbeutel bemerkbar gemacht. Also habe ich mich umgehört, ein wenig rumexperimentiert und am Ende ein einfaches und ergiebiges Rezept für DIY-Hafermilch gefunden.

Vorab: Wenn Du nicht unter sterilen Bedingungen arbeitest, was ziemlich wahrscheinlich ist, wird die Hafermilch nur bedingt haltbar sein. Mache Dir daher vorher Gedanken, wie viel Du davon in welchem Zeitraum verbrauchen können wirst. Wenn ich nach diesem Rezept hier verfahre, ergibt das etwa 1,8 Liter Hafermilch. Das reicht mir gut 7-8 Tage.

Die Zutaten. Und ein bisschen Equipment 🙂

Das brauchst Du:

  • 160g Haferflocken (zart)
  • 40g Zucker
  • etwas Öl (möglichst wenig Eigengeschmack, z.B. Raps)
  • eine Prise Salz
  • Wasser (kalt!)

Außerdem:

  • Einen Mixer
  • Ein Seihtuch (z.B. aus Kokosfasern, evtl. tut es auch ein sauberes [!] Handtuch)
  • Gefäße für die Milch
  • Einen Trichter

Die Herstellung selbst ist recht intuitiv. Du packst die Haferflocken mit dem Zucker sowie etwas Öl und Salz in den Mixer und füllst diesen mit Wasser auf. Wichtig: nimm wirklich kaltes Wasser. Ich habe meine ersten Versuche mit heißem/leicht kochendem Wasser gemacht. Das ließ die Milch leider ziemlich schleimig werden.

Anschließend lässt Du alles gut durchwirbeln. Das dauert auch gar nicht lange. Danach gießt Du alles durch das Sieb in ein Behältnis. Von dort kannst Du die fertige Milch in Gefäße zur Aufbewahrung umfüllen. Die Verwendung eines Trichters empfiehlt sich (für Dich getestet!).

Was im Sieb zurückbleibt, ist leicht süßlicher, zum Verzehr geeigneter Haferflockenmatsch. Erfahrungsgemäß ist das ein super Ausgangsmaterial für Porridge 🙂

Da es nicht viele Zutaten gibt, hast Du auch nur begrenzten Spielraum, um das Ergebnis zu beeinflussen. Aber es gibt ihn: Ist Dir die Milch zu süß, nimm weniger Zucker. Ist sie zu wässrig, nimm weniger Wasser. Wichtig ist nur, dass Du die Aufbewahrungsgefäße gut verschließt und immer schön kühl lagerst. 

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