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Autoritäre Bearbeitung sozialer Probleme

23. Mai 2019 19:00 22:00

Seit über einem halben Jahr (Cop Watch Leipzig zieht Bilanz) gibt es in der Leipziger Eisenbahnstraße mittlerweile eine Waffenverbotszone. Ende April verabschiedete der sächsische Landtag das neue Polizeigesetz, durch das polizeiliche Befugnisse in verschiedenen Bereichen ausgeweitet werden. Beispielsweise können Telefongespräche und Kurznachrichten deutlich leichter überwacht werden. Mobilfunkanbieter und Onlineplattformen sind verpflichtet, Daten von Personen herauszugeben, wenn die Polizei diese bei ihnen erfragt. Außerdem ist nun die automatische Erfassung von Autokennzeichen und Gesichtern in einem 30 km großen Bereich rund um die Grenzen zu Tschechien und Polen möglich. Das klingt erstmal nach nicht so viel, betrifft aber laut netzpoltik.org etwa die Hälfte der Landesfläche.

Kurz: Die Sicherheitspolitik wird immer strenger

Um das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen zu erhöhen, werden immer neue Gesetze erlassen, die immer mehr Überwachung bedeuten. Bei so einer “Law-and-order-Poltik” erhalten Polizei und Behörden mehr Befugnisse und können immer drastischere Maßnahmen anwenden, um Kriminalität zu begegnen.

Autoritäre Bearbeitung sozialer Probleme
23. Mai 2019
19:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Campus Augustusplatz, Hörsaal 11

Und das soll funktionieren?

Können mehr und härtere Gesetze tatsächlich zu mehr Sicherheit führen? Oder sind nicht doch eher soziale Probleme die Grundlage von Kriminalität? Wie können diese Probleme solidarisch angegangen werden?Diesen Fragen widmet sich eine Veranstaltung innerhalb der kritischen Einführungswochen an der Universität Leipzig. CopWatch LE, inEUmanity und die Solidarische Jugend Leipzig laden dazu am 23. Mai 2019 von 19 bis 22 Uhr in den Hörsaal 11 des Campus Augustusplatz ein.

Universität Leipzig – Hörsaalgebäude

Augustusplatz 10
Leipzig,Sachsen04109Deutschland
+ Google Karte
https://www.uni-leipzig.de/

Solidarische Jugend Leipzig

https://sjleipzig.blackblogs.org/

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kritischen Einführungswochen an der Uni Leipzig statt. In dieser selbstorganisierten Veranstaltungsreihe zu Beginn des Semesters beschäftigen sich die Leipziger Studierenden vor allem mit Inhalten außerhalb des üblichen Uni-Alltags. Viele Initiativen veranstalten Vorträge und Workshops zu politischen und gesellschaftskritischen Themen.

Mehr Infos zur Kritischen Einführungswoche findet ihr auch auf deren Facebook-Seite.

Kritische Einführungswochen Leipzig

https://kew-leipzig.de

kostenlos

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