Gegen den Terror der Taliban!

Am 18. September 2021 haben in Leipzig rund 100 Menschen gegen den Terror der Taliban in Afghanistan demonstriert.

Unter lauten Parolen wie “Taliban, Taliban, raus aus Afghanistan!” zog die Demonstration vom Markt durch die Innenstadt und endete auf dem Kleinen Willy-Brandt-Platz. Es wurden Redebeiträge in Persisch und Deutsch gehalten. Die Redner*innen stellten sich entschieden dagegen, dass die Terror-Gruppe Taliban in Afghanistan nun als reguläre Regierung anerkannt werden soll und kritisierten, dass die Terroristen bereits internationale Unterstützung erhalten. Dabei verwiesen sie auf die katastrophale Menschenrechtslage in Afghanistan. Außerdem forderten sie sichere Fluchtwege für Familienangehörige nach Deutschland.

Feroz Nuranfar, PhD Student an der Universität Leipzig, erklärt im Interview, worum es ihnen geht:

Hier könnte ihr das gesamte Interview nachlesen:

Mein Name ist Feroz Nuranfar, ich komme aus Afghanistan, ich habe in Afghanistan als Deutsch-Lehrer an der Universität Kabul gearbeitet.

Das ist eine Demo gegen Terror, gegen radikal islamistische Gruppierungen in Afghanistan, wie Taliban und Al-Qaida. 

Die Demo haben wir selbst organisiert und dahinter steht keine Gemeinde oder Organisation. Wir sind alle aus der einfachen afghanischen Bevölkerung.

Gerade gibt es in Afghanistan keine sicheren Plätze oder sichere Gebiete in Afghanistan. Überall sind die Taliban und sie haben das ganze Land übernommen und sie suchen gezielt nach bestimmten Personen in Afghanistan, wie Frauenrechtler, Frauenkämpfer*innen, Politiker*innen, Journalist*innen und auch die Soldat*innen, die damals an der Macht waren und für den ehemaligen Staat oder für die Regierung gearbeitet haben.

Was wir hier fordern, ist, dass die Weltgemeinschaft die Taliban oder diese Terror-Gruppe nicht anerkennt und ihnen keine Hilfe oder Geld gibt. Wir fordern, dass Deutschland im Allgemeinen und auch Leipzig, die Familien von den Leuten, die hier in Leipzig wohnen, auch unterstützt werden und dass sie einen sicheren Fluchtweg hier nach Deutschland schaffen.

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